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Sommerfest Geschichte ~ 41 Jahre Tradition im Hildener Süden.
Eines der traditionsreichsten Sommerfeste in Hilden.
Als die Kniebachschiffer 1955 entstanden suchten sie sich ein Vereinslokal im Hildener Süden. Ein solches war auch bald gefunden, nur leider mit der Einschränkung keine Feste in der näheren Umgebung zu feiern. 1968 wurde diese Vereinbarung dann hinfällig und man konnte endlich die Idee vom Sommerfest in die Tat umsetzen. Da die Eintrittspreise der Sitzungen, die Kosten die Brauchtumspflege und die Durchführung von Veranstaltungen, nun einmal verursachen schon längst nicht mehr deckten, sollte das Sommerfest dazu beitragen dem Verein die erforderliche finanzielle Grundlage zu schaffen. Es begann alles in kleinerem Rahmen auf der Festwiese „Am Anger“. Diese war durch ihre besondere Beschaffenheit geradezu ideal für das Fest. Umgeben von grünen Sträuchern, am Rande des Kniebachs kam sehr schnell so etwas wie eine „Fiesta“ Stimmung auf, die bis heute noch die Besucher anlockt. Imbiss und Getränke wurden in einer alten gesponserten Holzbude verkauft. 1972 ging der damalige Präsident Siegfried Jungfer eine lustige Wette ein. Wenn die Einnahmen des Sommerfestes einen bestimmten Betrag überschreiten, würde er durch den Kniebach schwimmen. Er musste, in langer weißer Unterhose, blau-weiß gestreiftem Hemd, mit Strohhut und Regenschirm bewaffnet, stand er am Ufer des Kniebachs. Von schwimmen konnte keine Rede sein, so watete er durch den Bach, der so verschlammt war, daß er oft einsackte. Ein Mann ein Wort, er hatte seine Wette eingelöst, zur Gaudi der Zuschauer und zur besonderen Freude von unserem „Alten Kahn“ Ellen Wiederhold, bekannt als „us Ellen“.
Später war es dann durch die Verbindung mit der Firma Meisenburg möglich, verschiedene Stände anzumieten und das Angebot zu erweitern. Eine kleine Tombola, ein Drehrad und den beliebten Blinker. Für Kinder gab es extra Kutschfahrten und Ponyreiten. Im laufe der Jahre wurde man den steigenden Ansprüchen der Besucher gerechter und erweiterte die Angebote. Es wurden gebratene Champignons und Reibekuchen verkauft. Es gab gegrilltes und von Kniebachschifferinnen selbst gebackenen Kuchen. Den gibt es übrigens auch heute noch, genauso wie Willis (Willi Gronen, Präsident von 1972 bis 1985 und Ehrenpräsident ) hausgemachte Erbsensuppe und seinen in ganz Hilden bekannten Erdbeerkuchen.
Da es mit der Zeit immer mehr Besucher wurden, beschloß man, nochmals zu expandieren und es kam ein großes Festzelt und Bierstände dazu, sowie für Kinder Hüpfburg und Spielmobil. Seit einigen Jahren gibt es den beliebten großen Biergarten, mit Platz für ca. 200 Personen. Das Angebot für unsere „kleinen Gäste“ ist noch durch einen Popcornstand und einen Schminkstand erweitert worden. So bieten die Kniebachschiffer auch heute noch, nach 40 Jahren Ihren Besuchern ein abwechslungsreiches Programm an Unterhaltung, Gaumenfreuden und Musik. Dies alles ist aber nur möglich durch den unermüdlichen Einsatz der Gesellschaftsmitglieder und des Tanzcorps. Dabei wollen wir unsere jüngste Neuigkeit nicht unerwähnt lassen. Seit einiger Zeit gibt es eine große Tombola, die jedes Jahr von der Trainerin unseres Tanzcorps, Klaudia Schätzler, organisiert und durchgeführt wird. Die Preise dieser Tombola werden von den Mitgliedern der Gesellschaft und des Tanzcorps gesammelt. Unterstützung erhalten wir von den Hildener Geschäftsleuten. Es gibt also auch nach 40 Jahren immer noch viele gute Gründe das „Sommerfest Hildens“ zu besuchen. Natürlich weiß ich all dies nicht aus eigener Erfahrung zu berichten, sondern erhielt große persönliche Unterstützung von unserem Ehrenpräsidenten Willi Gronen und seiner Ehefrau Else, die bei uns liebevoll die Mutter der Kompanie, genannt wird. Beide sind Gründungsmitglieder der KG. Kniebachschiffer – und so etwas wie eine lebende Chronik der Gesellschaft. (I.S.)
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